[{"content":" „Remigration“ als Euphemismus für Massendeportation #Im Mai 2025 versammelten sich in Mailand verschiedene rechtsextreme Akteur*innen aus ganz Europa und den USA zum sogenannten “Remigration Summit 25”. Die Veranstaltung wurde unter anderem von Martin Sellner – ein bekannter Vertreter der Identitären Bewegung – initiiert und in den sozialen Medien als erste europäische Konferenz zum Thema „Remigration“ beworben. Der Summit, der sich den Image einer akademischen Konferenz mit Einzelvorträgen zum Thema gab, wurde zudem online gestreamt.\nProtest in Mailand gegen den \u0026lsquo;Remigration Summit 25\u0026rsquo; Unsere Forschung basiert auf einer ethnographische Beobachtung dieses Online-Streams sowie die Bewerbung der Veranstaltung durch die Beteiligten in den Sozialen Medien. Wir analysierten den Gesamtcharakter der Veranstaltung, das Auftreten der Akteur*innen und die Inhalte ihrer Vorträge.\nVideo-Essay #Die Ergebnisse unserer Forschung präsentieren wir in diesem Video-Essay. Wir analysieren darin die diskutierten Remigrationspläne und zeigen auf, wie dadurch Kernvorstellungen völkischen Denkens und einer europäischen Identität als Weiße Vorherrschaft auf euphemistischer Art und Weise reformuliert werden.\nAlle Veröffentlichungen\nDas Potsdam-Treffen - die Phantasie von Massendeporationen #Anfang 2024 veröffentlichte das Medienhaus Correctiv eine investigative Recherche, der zufolge im November 2023 in der Nähe von Potsdam extrem rechte Akteur**innen, AfD-Politiker**innen und Neonazis bei einem nichtöffentlichen Treffen die potentielle Deportation von Millionen Menschen erörterten (Correctiv 2024)1. Das als „Masterplan“ zur „Remigration“ bekannt gewordene völkische und rassistische Vorhaben löste die größte Protestwelle in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aus (Rucht 2024)2.\nObwohl der Aufschrei abgeklungen ist, spielt das Konzept weiterhin eine zentrale Rolle für die extreme Rechte in Europa. Rechtsextreme Parteien in ganz Europa haben das Konzept in ihre Programme aufgenommen. So, zum Beispiel auch die AfD, die den den Begriff im Januar 2025 – noch vor der Bundestagswahl – einstimmig in ihr Parteiprogramm aufnahm (AfD 2025: 101)3.\nQuellen # CORRECTIV (2024). Geheimplan gegen Deutschland. URL: https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nRucht, D. (2024). Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus: Profil und Dynamik der jüngsten Protestwelle. Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit, 9(2), 144–159. https://doi.org/10.46499/2372.3206\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\nAfD (2025). Zeit für Deutschland: Programm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag. URL: https://www.afd.de/wp-content/uploads/2025/02/AfD_Bundestagswahlprogramm2025_web.pdf.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":null,"permalink":"/projekte/resum25/","section":"Projekte","summary":"","title":"ReSum25"},{"content":" Institut für Staatspolitik und Umfeld #Das sogenannte ‘Institut für Staatspolitik’ (IfS) wurde im Jahr 2000 von den neurechten Publizisten Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann gegründet und seit 2002 hat es seinen Sitz in Schnellroda in Sachsen-Anhalt. Das IfS, das sich inzwischen mutmaßlich aufgrund von Untersuchungen des Verfassungsschutzes umformiert hat, fungiert als ideologischer Thinktank und Kadarschmiede der Neuen Rechten, inklusive AfD. Jährlich finden in Schnellroda u.a. Sommer- und Winterakademien statt, in denen Rechte aus ganz Deutschland und Österreich bei Vorträge und Podiumsgesprächen vernetzen. Diese Vorträge werden aufgenommen und auf Youtube unter ‘Kanal Schnellroda’ veröffentlicht. Der Ort Schnellroda dient zugleich als Sitz der Institutszeitschrift Sezession und des Verlags Antaios [@boell2024].\nDisclaimer #Das sogenannte IfS und der dahinterstehende Verein für Staatspolitik e.V. wurden im Februar 2024 unter der Leitung von Götz Kubitschek offiziell aufgelöst. Abgesehen von der Umstrukturierung am Papier laufen die Veranstaltungsreihen und Publikationen unter demselben Namen weiter und auch im personellen Bereich hat sich nichts verändert. Wir sprechen trotzdem weiterhin vom IfS und seinem Umfeld als Organisator von Veranstaltungen, Publikationen etc. sprechen. Einerseits, um diese Kontinuitäten nicht zu übersehen. Andererseits, weil die Auflösung stark mit der Einschätzung des IfS als “gesichert rechtsextrem” durch den Verfassungsschutz in Verbindung steht. Björn Höcke schrieb dazu, es sei “sinnlos geworden, einem immer übergriffiger werdenden Staat jene Struktur anzubieten, die es ihm besonders einfach macht, darüber zu verfügen.“[^litschko2024] [^hoecke2024]\nFür unsere Forschung konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die digital-zugänglichen Vorträge der vergangenen Jahre, die bei den Winter- und Sommerakademien des Instituts gehalten wurden. Ergänzend ziehen wir auch die Social Media Kanäle einzelner Akteure in unserer Analyse heran. In einer Teiluntersuchung zum Thema ‘Frauenbilder’ der Neuen Rechten haben wir z. B. auch den Instagram Kanal der extemrechten Frauenorganisation ‘Lukretia’ analysiert. Andere Themen, die sich aus unserer Analyse ergeben, umfassen die als ‘Metapolitik’ verstandenen Strategien der Neuen Rechten, die Ästhetik der Selbstrpräsentation des IfS, die Umdeutung von Kapitalismuskritik, ihr Anti-Intellektualismus, die strategische Nutzung von Widersprüchen und die Produktion von Vorstellungen von Stärke und Männlichkeit.\nDarüber hinaus haben wir sehr stark vom Austausch mit Recherche Nord, der Autorin Stephanie Heide und Aktivist*innen aus Halle und Merseburg, die alle seit vielen Jahren die Szene beobachten, profitiert. Wir konnten an ihr Wissen und Dokumentationen anknüpfen.\nPodcast #Die Folgen zu diesem Projekt werden hier verlinkt, sobald sie veröffentlicht sind.\nAlle Veröffentlichungen\nIm Gasthaus \u0026lsquo;Zum Schäfchen\u0026rsquo; finden regelmäßig Veranstaltungen des IfS statt Quellen #","date":null,"permalink":"/projekte/ifs/","section":"Projekte","summary":"","title":"Das IfS und sein Umfeld"},{"content":" Kontaktmöglichkeiten #Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik erreicht ihr uns per Mail.\n✉️ Kontakt Für Rückfragen zur Forschung, für Hinweise und für Anfragen zu Vorträgen oder Zusammenarbeit. Mail schreiben 📄 Arbeiten einreichen Abschlussarbeiten zu Autoritarismus in Deutschland können bald hier eingerreicht werden. Coming soon! Verschlüsselung #Download PGP Key\n```md \u0026mdash;\u0026ndash;BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK\u0026mdash;\u0026ndash;\nxsDNBGqZS24BDADYogDJ8UsOp70vtfIQNb1BHhVAB6cNDvoQDENYX8fXlb8tlc4E Iz0VO6utKZiJR2Qc5CgLt7LGDyOGNMMIQnEg8aSu/fYpB3ofph7xui6mUbTbPc8T Ci27X6pv2SIGfq41wghq/izulvXViF954J4X4wrAvoA/JMjCTR4vLGQaz8lWpn1W WFZwc4taOw0CXRFyFD4vCmLdjPnXN/e3PcJV58mc7ILFQTS+Ixz8Tyik5Z/nS8DU anQQfRArojxmdiof4x1EN9U+4hlChE21lNUW7PbS7WHluFmquoq9dx6acwpzV1ns FXCiB7WEtXIJRjGc7prQAznEUxYe+/jH5ILFIA43rdX5Uc9DvEvMasAAGXcnYt+P erS238a0/9+ZJubLkBbiJ2Eq4HAe/WlfNSVjplAwfg7tUgaYmrEKHgNfkt32P4Ia 2eMrahqA2Q1oSigiAPZ4Jt7Ib/QXnI9+878KO3zP0o8mU5UCKrqurnPqfuctfKrc gOJ+ek/YdbU/ItkAEQEAAc0zV2F0Y2gtR3JvdXAgQXV0b3JpdGFyaXNtdXMgPHdh dGNoZ3JwQHVuaS1icmVtZW4uZGU+wsENBBMBCAA3FiEEjxuw5LHjPB2wzSB98WgM sEAsUssFAmqZS28FCQlmAYACGwMECwkIBwUVCAkKCwUWAgMBAAAKCRDxaAywQCxS y85PDADJCeSMcz+Hz+MqDPVnGXux0RhrnkyxHIjrg88dHmwgW+VxSqcC3vCMOEUZ kc3T9TvXYLJiS7bwkWbCRInYRW2TKxFm1hOrBFtRcbxlGV+7IyL825QQ3hOfA48i XgqjYFogE6+zrAjZcMLFfef3bd5awDTofKJsRAmgXhM/vtlzLzJuBOr/aA1/tETr eIOHM95E29jAc0WzIzY9n5sehF30EIkZ9vQh63fnBwPFkAjwHXtneMiZ00WREhub izRQ6T3Tsovnwg0yxun/7YU66x3pGTW0pBpVMzWIH1FQ/1WxBvxxdWSZ2zDAWdem LDUIZGMaPOIJ0eOE1fY7z7d/ba77uunFZgHfJZCXRp68YmgRCgnYVp8lYcNnAfN7 bHYA1ZYRJEhHj5LJXu85GSqEFH2O1CGIMiAsuexphaSOMFItYgozOa7PWMUpzqJ5 dDDHfU1QYVLRkoog3MDoRSmdOCjw8/HX4WUf7rihGNRVPqCnax4FA6HmrMaFh123 8TQEGgjOwM0EaplLbwEMAMDZHGSGkg+sTrWsOOiug6NaBIK3NdP/E1gEZyb+DIJR SdWrx5lQNUARNOCvtSsHMUaVjCxylPO4M5N8PZ05XdAgQlV7OG4q1LaNudE4+Phl 1skK9wVW6v8tG84PM6/Q5oFcwpuLH5T61GrD0HqMS6dX4/alQD2g2TzDptwMDyvt Cj9PT593mAJhCqB/1FwhQASdXOAFJRMdN3t7wBqk6jRRh1YaxO6OQoV3CYQj7SDx puvlIEeDHU45+VGLKtjzBoVMdN+nQoVvCNVcJWoX6PziOeMfMwqxbW914jf3EPcd a/Be3KkwpT9kDDHlY7vQ2P2r16HPL1A3NtrC1XcHrHv6LgUAzUwFBY+IQYm0O9DD ew3PpOfrChnKNP7jSnys34ZeD+AvUPA+E/IjpHaACzTATeB65QI/FFBsnNG1sIyd +4EzY5yNGlPC/uDFSjMpgAqdGg1kaQcbWTkAf9t/fBrbLwZc3Kj6fMresGKrv7o8 tHATY7lAlpq+yod05kAZAQARAQABwsD8BBgBCAAmFiEEjxuw5LHjPB2wzSB98WgM sEAsUssFAmqZS3AFCQlmAYACGwwACgkQ8WgMsEAsUstEfwwAzp/Cz0rvYUNfCvSd cRHRdF6CWQtBxeZ0Tuhukf6NqAW1NAirUXetQKVOPM2CPOzUgVVs76BY0zbdnAso 7rNEtlVlyasX/frXNpBk5vInGaS1vJSIMya93dgdwiN03XvFJ3ekZqngX86IYcu4 Gs6MdguSF0hurM1wgWjuCgQ9LnKv9q/BSvlymd5y3b76wh76hxulkS0bauiY8OdD kVzo5YdKv1bpnqftX+x5acTakpAjb3N2xvknyw7PFpWTDq9/WQW7IAswiNYuRGfY teT9wsnZzk4VDq3spm3pH+yo3XqoMBmF1gXCh6n0UjXrL2Gl6KvjUJyfA3p37inH 5nNTX6zUiPdOzb6OOewwNdiFukGq7ES2eADdC8GjsFOyKPQ1K/bD1ObMW551No8X D9BaCl1q8pBoigKsL5+xvMtw/XfmvPiqu7cpEEO3swgwy6UkiRR3XD2m/dWqBIzM acaZgj0+BpOOuN+kXCBuIaTHTFJv3o5YH27mD70bpIop4Q0x =9IbL \u0026mdash;\u0026ndash;END PGP PUBLIC KEY BLOCK\u0026mdash;\u0026ndash; ```\nAnschrift #Universität Bremen, Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Fachbereich 9, Enrique-Schmidt-Straße 7, 28359 Bremen.\n","date":null,"permalink":"/kontakt/","section":"Kontakt","summary":"","title":"Kontakt"},{"content":" Unsere Forschung ist vorangig als digitale Ethnographie zu verstehen. Das Forschungsmaterial besteht aus Vorträgen, Podiumsgesprächen und Social-Media-Material, die von extrem rechten Akteur*innen ins Internet gestellt werden. Wir untersuchen das Material, indem wir es anschauen, dokumentieren, transkribieren und anschließend systematisch codieren. Dabei gehen wir induktiv vor ohne vorgegebene Codes. Da wir als kollektiv arbeiten, ist es wichtig, die Bedeutung der Codes gemeinsam zu diskutieren. Zusammen gruppieren wir die kleinteiligen Codes in größere Schlüsselthemen und Kategorien und schreiben analytische \u0026lsquo;Memos\u0026rsquo;. Diese benutzen wir dann für die Produktion der Podcasts.\nWas ein Code ist? #Ein Code kann als eine Art Verschlagwortung des Forschungsmaterials verstanden werden. Es ist ein Wort oder eine kurze Wendung, die zusammenfasst, was an einer bestimmten Stelle des Materials relevant ist. Das kann sich auf das Gesagte beziehen, auf etwas, was getan wird, auf Gefühle, die produziert werden, oder alles, was für die Forschung wichtig ist. Codieren ist ein Akt der Interpretation und bildet den Übergang vom Stukturieren der Daten zur Analyse. Da wir ohne vorab festgelegte Codes arbeiten, entwickeln wir Schlüsselthemen, Kategorien und analytische Konzepte induktiv aus dem Material heraus.\nSammlung an Codes, Namen und Informationen während Analyse des \u0026lsquo;Remigration Summit 25\u0026rsquo; Was wir veröffentlichen? #Öffentlich machen wir die daraus entstehenden Ergebnisse in Form von Audio- und Video-Podcastfolgen und sonstigen studentischen Arbeiten. Gerne beantworten wir aber auch alle Anfragen zu unserer Methode, Codes und Memos.\nVeröffentlichungen\n","date":null,"permalink":"/methode/","section":"Methode","summary":"","title":"Methode"},{"content":" In den unterschiedlichen Semestern legen wir verschiedene Schwerpunkte. Im Sommersemester 2025 untersuchten wir das von den Veranstaltern als “Remigration Summit 2025” betitelte europa-weite Vernetzungstreffen rechter Akteur*innen, bei dem Vorstellungen und Pläne zu Massendeportationen ausgetauscht wurde.\nSeit Oktober 2025 beschäftigen wir uns mit den Tätigkeiten des sogenannten Instituts für Staatspolitik (IfS) um Götz Kubitschek, das sich inzwischen aufgrund Ermittlungen des Verfassungsschutzes zwar offiziell umstrukturiert hat, aber dennoch unter anderem Namen weiter arbeitet (Litschko 2024)1.\nDie einzelnen Projekte stehen nicht getrennt nebeneinander, sondern bauen auf einander auf und erweitern jeweils die vorangegangene Analyse. Die Ergebnisse unserer Forschung präsentieren wir halbjährlich in Form von audio oder video Podcasts.\nReSum25 ![Antifaschistischer Protest mit Banner \"Make Europe Antifa Again\"](/img/resum25.jpg) Das IfS und sein Umfeld ![Gasthaus \"Zum Schäfchen\" in Schnellroda während Winterakademie 2026](/img/schaefchen-schnellroda.jpg) Sommersemester 2025\nGründung und erstes Projekt zum \u0026#39;Remigration Summit 2025\u0026#39; Die Forschungsgruppe konstituiert sich und beginnt mit der Analyse des Remigration Summit. Wintersemester 2025/26\nForschung zu Strategien des \u0026#39;Instituts für Staatspolitik\u0026#39; Der Schwerpunkt verschiebt sich auf das IfS, dessen Akademien und dessen Umfeld. Sommersemester 2026\nFortsetzung: Forschung zum \u0026#39;Institut für Staatspolitik\u0026#39; Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf dem IfS und dessen \u0026lsquo;Akademien\u0026rsquo;, wobei der Untersuchungszeit ausgeweitet wird. Laufend\nAuswertung und Veröffentlichung Die Codearbeit des laufenden Jahres wird ausgewertet und in Podcastfolgen überführt. Quellen # Litschko, K. (2024). Institut für Staatspolitik aufgelöst: Schnellroda formiert sich neu. taz Verlags und Vertriebs GmbH. URL: https://taz.de/Institut-fuer-Staatspolitik-aufgeloest/!6007332/.\u0026#160;\u0026#x21a9;\u0026#xfe0e;\n","date":null,"permalink":"/projekte/","section":"Projekte","summary":"","title":"Projekte"},{"content":" Die Watch Group Autoritarismus ist eine interdisziplinäre, status-übergreifende Forschungsgruppe an der Universität Bremen, die seit dem Sommersemester 2025 zu Autoritarismus und autoritären Entwicklungen forscht. Das Projekt ist eine Reaktion auf die alarmierenden Wahlergebnisse der AfD und den Anstieg extrem rechter Tendenzen in Deutschland und global. Wir verstehen uns als Watch Group der aktuellen politischen Verhältnisse.\nGemeinsame Analyse des \u0026lsquo;Remigration Summit 25\u0026rsquo; In unser Forschung konzentrieren wir uns auf diskursive, emotionale sowie ästhetische Praktiken der extremen Rechten in Deutschland. Dabei fragen wir auch, welche Gegenstrategien daraus abgeleitet werden können. Als Intervention produzieren wir aus den Forschungsergebnissen Podcasts, Video-Essays und Texte. Somit verstehen wir unsere Arbeit im Sinne einer Public Anthropology oder Engaged Social Science. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, in diesem Fall das Recherche- und Medienprojekt Recherche Nord, entwickeln wir Forschung, um in wichtige gesellschaftliche Fragen zu intervenieren.\nForschungsfrage #Die übergeordnete Frage der Forschung unserer Watch Group geht darum, die diskursiven, emotionalen und ästhetischen Strategien zu verstehen, mit denen rechte Akteur*innen Menschen anziehen. In anderen Worten uns interessiert, was sie sagen und wie, welche Begrifflichkeiten, rhetorische Stile und Mittel sie nutzen. Uns beschäftigt auch, welche Gefühle sie dabei erzeugen und wie sie sich und ihre Inhalte präsentieren - ob online oder offline - z. B. durch Kleidung, Körperbau, Tätowierungen, in Memes, Plakaten oder Veranstaltungen.\nPrimäre Untersuchungsfelder Diskursive Praktiken Was wird gesagt? Wie wird es gesagt? Welche Begrifflichkeiten, rhetorische Stile und Mittel werden genutzt? Emotionen Welche Gefühle werden erzeugt? Wie werden diese Gefühle gezielt genutzt? Ästhetische Symbole Wie präsentieren sie sich und ihre Inhalte? Online oder Offline zum Beispiel durch Kleidung, Körperbau, Tätowierungen, in Memes, Plakaten oder Veranstaltungen. Quellen #","date":null,"permalink":"/ueber-uns/","section":"Über Uns","summary":"","title":"Über Uns"},{"content":" Aus der Forschung entstehen Formate, die sich an ein Publikum außerhalb der Universität richten. Sie werden hier gesammelt, sobald sie fertig sind.\n🎬 Video-Essay zum Remigration Summit (in Arbeit) 🎧 Podcastfolgen zum IfS (in Arbeit) 📽️ Dokumentarfilm (Archiv, folgt) 📄 Studentische Arbeiten (Einreichung offen) Video-Essay # Der Video-Essay zum Remigration Summit wird an dieser Stelle eingebunden.\nPodcast # Die Podcastfolgen zum Institut für Staatspolitik erscheinen fortlaufend und werden hier verlinkt.\nFilm # Ein älterer Film aus dem Umfeld des Projekts wird nachgetragen.\n","date":null,"permalink":"/veroeffentlichungen/","section":"Veröffentlichungen","summary":"","title":"Veröffentlichungen"},{"content":" Watch Group Autoritarismus Forschung zu autoritären Entwicklungen an der Universität Bremen Wir verleihen unserer Wut, Trauer und Verzweiflung Ausdruck, indem wir kollektiv extrem rechte und autoritäre Entwicklungen in Deutschland dokumentieren und analysieren um daraus Gegenstrategien zu entwickeln.\nÜber Uns Projekte Wer wir sind # Die Watch Group Autoritarismus ist eine interdisziplinäre, statusübergreifende Forschungsgruppe an der Universität Bremen, die seit dem Sommersemester 2025 zu Autoritarismus und autoritären Entwicklungen forscht. Das Projekt entstand als Reaktion auf die Wahlergebnisse der AfD und den Anstieg extrem rechter Tendenzen in Deutschland und global.\nWir verstehen unsere Arbeit im Sinne einer Public Anthropology und Engaged Social Science und kooperieren mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, darunter das Recherche- und Medienprojekt Recherche Nord.\nMehr über uns Unsere Forschung #Mit unserer Forschung wollen wir ein besseres Verständnis für die Stategien schaffen, die rechtsextreme Akteur*innen nutzen, um Menschen anzuziehen. Dazu gehören ihre ideologischen Ansichten, die rhetorischen Mittel, die Art und Weise wie sie Emotionen erzeugen und welche, sowie die bildlichen Mittel und Ästhetik, die sie verwenden.\nAuf dieser Seite findet ihr, Informationen zu unserem methodischem Vorgehen als auch unsere Forschungsergebnisse in Form von Audio- und Video-Podcasts.\n🔎 Methode 🗺️ ReSum25 🏚️ Das IfS Video und Podcast # Aus den Forschungsergebnissen entstehen ein Video-Essay, mehrere Podcastfolgen und ein älterer Dokumentarfilm. Die Veröffentlichung erfolgt an dieser Stelle, sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist.\n","date":null,"permalink":"/","section":"Watch Group Autoritarismus","summary":"","title":"Watch Group Autoritarismus"},{"content":"","date":null,"permalink":"/categories/","section":"Categories","summary":"","title":"Categories"},{"content":"","date":null,"permalink":"/tags/","section":"Tags","summary":"","title":"Tags"}]